Zu viel Hummer

20120313.104809.IMG_3362Von Manila aus waren mit einer Philippinischen Billigfluglinie nach Coron auf Busuanga geflogen, was spannender klingt als es dann ist, denn auch wenn keine philippinische Airline die Sicherheitsanforderungen erfüllt, um die EU anfliegen zu dürfen, war dieser Flug immer noch tausend mal sicherer als jeder Bus den wir in Südamerika genommen haben. Nördlich von Palawan gelegen, ergänzt Busuanga die abgelegene Urlaubsregion. Von den drei Resorts die wir in der Zeit auf Palawan gebucht hatten, kam das teuerste zuerst.

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Am Flughafen abgeholt und in Coron auf eines der Resorteigenen Boote gesetzt, kamen wir nach einer knapp einstündigen Bootsfahrt auf Chindonan Island an. Bei Ankunft erhielten wir ein Geschenk: wir hatten die mit 80 EUR pro Tag immer noch nicht ganz günstige Budgethütte gebucht (Bambushütte ohne eigenes Bad), erhielten aber ein Upgrade auf die Deluxhütte (Betonbau mit eigenem Bad). Leider hat das Resort keinen nennenswerten Strand, umgeben von Mangroven haben die dänischen Besitzer drei Sitzecken in die Küste gebaut, was allerdings passiert wenn mehr als sechs Gäste da sind, ist uns ein Rätsel (dies passierte erstaunlicherweise nicht, meist waren wir zu viert oder sechst).

Das Essen, welches im über das Wasser gebaute Restaurant serviert wird, stellte sich über die Tage als zweischneidig heraus, das Frühstück und das Abendessen waren im Preis inklusive. Für uns völlig unverständlich war das Frühstück mal wieder stur auf Eieresser ausgelegt, wer kein Ei mit Speck (oder Omlett mit Schinken, etc.) zum Frühstück mag, muss sich mit Halbherzigem begnügen oder draufzahlen. Abends servierte die sechsköpfige Küchenmannschaft ein Buffet, welches immer fantastisch frisches Seafood beinhaltete, an zwei Abenden führte dies zu dem nun legendären Satz “Boah, ich kann nicht mehr, ich hab mich am Hummer überfressen”! Ansonsten jedoch, kommt das Essen in den Philippinen generell nicht an das in anderen südostasiatischen Ländern heran, es fehlt die Finesse.

In der Woche auf Chindonan gingen wir ein paar mal schnorcheln (häufig war der Wind zu stark) und lasen ein Buch nach dem anderen in unseren eBook-Readern. Für richtiges Sonnenbaden war es schlichtweg zu heiß, ein wenig Farbe haben wir dennoch gekriegt.

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